Geschichte

 

Motalin war in Deutschland nach 1927 ein von der Deutschen Gasolin AG vertriebener, durch den Zusatz von Eisenpentacarbonyl zum „kompressionsfesten Betriebsstoff“ gemachter, Ottokraftstoff. Basis war Benzin beziehungsweise hauptsächlich das von der I.G. Farben im Ammoniakwerk Merseburg - Leuna Werke aus Kohle durch Kohleverflüssigung hergestellte synthetische Leuna-Benzin. Es wurde durch den Chemiker Walter Ostwald  entwickelt, der Ende der 1920er Jahre als freier Mitarbeiter für die I.G. Farben arbeitete.


Die Verwendung von Motalin war an den Zündkerzen und im Verbrennungsraum zu erkennen, da sich eine rote Eisenoxidschicht ablagerte.

Für Auslandsfahrten konnte man sich auch mit Motylpatronen eindecken, um die Klopffestigkeit von minderwertigen Ottokraftstoffen mit Eisenkarbonyl zu erhöhen.

Je nach Menge und Konzentration der Zugabe wären Oktanzahlen von über 90 ROZ zu erreichen gewesen, in etwa den Verbesserungen wie bei Bleietraethylen entsprechend.

 

 

Nach jahrzehntelanger Vergessenheit  kehrt ''Motalin'' wieder auf den Deutschen Markt zurück, und wird mit vielen neuen Produkten und Innovationen auf sich aufmerksam machen.

 

 


''Motalin schenkt dem Wagen Wohlbehagen''